Wer bin ich?

Aus Leidenschaft bin ich Künstler und erschaffe Bilderkunstwelten.

Seit meiner frühesten Kindheit bin ich nicht der Kunst verbunden. Nein, ich habe einfach nur begeistert gemalt und das, soweit mir berichtet wurde, bevor ich schreiben konnte.

Ich war nie auf einer Kunsthochschule / Kunstakademie, warum?
Es hatte/ hat mehrere Gründe und möchte mit einem Zitat antworten.

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner

Wartende Leute beim Arzt in Cafés usw. Tiere und meine Umgebung zu zeichnen fand ich in meiner Jugend sehr spannend. Den Blick zu Fokussieren und bewusst zu sehen, Schatten, Linien, Lichter z.B. die Blätter in den Bäumen bei einem schönen Herbsttag fasziniert mich immer wieder. Aus Themen wie z.B. Politik, Umwelt, Interaktionen visualisieren sich heute Bilder in mir, wo ich mir „bildlich“ die Frage stelle: Wie schafft das/die Bild/er Transparenz beim betrachten?

Über die Jahre bin ich von Kohle, Pastel, Temperalmalerei Künstlerpikmenten / Eigelb mit Danner zur Ölmalerei gewechselt. Als sich mit 18 Jahren die Möglichkeit ergeben hat, für den Landschaftsverband als Ausstellungstechniker zu arbeiten, habe ich diesen Job angenommen. Nicht wegen der Arbeit, aber es öffnete mir die Türen der Museen. Hundertwasser, Joseph Beuys und Bruno Bruni gehörten zu den Ausstellungen des LSV. Dabei hatte ich die Möglichkeit, in die original Bilder (z. B. Picasso, van Gogh, Gauguin oder Dali) und Kunstobjekte der Museen einzutauchen und visuell zu analysieren.

Mein Arbeitsplatz

Aus den verschiedensten Malarten (Nass in Nass, mit und ohne Malmittel, Trockenölmaltechnik) hab ich meinen eigenen Malstil entwickelt. Ich würde mich als autodidaktischen Surrealist bezeichnen.
Man kann sagen, die Malerei hat mich mein gesamtes Leben begleitet.

Den autodidaktischen Ansatz sehe ich heute eher als Vorteil, da ich unvoreingenommen an die Projekte herangehe und ich meinen ganz eigenen Stil entwickeln konnte. Der Nachteil ist vielleicht, das mehr ausprobiert werden muss, was wiederum neue kreative Ansätze fördert. Das spiegelt sich positiv in Technik und Ergebnis wieder.

Picasso beispielsweise habe nicht nur Bilder von Rousseau gekauft, so sagte er auch einmal:

Angefangen mit van Gogh sind wir alle, so groß wir auch sein mögen, in einem gewissen Maße Autodidakten – man könnte fast sagen, naive Maler. Die Maler leben nicht mehr innerhalb einer Tradition, und so muss jeder von uns alle seine Ausdrucksmöglichkeiten neu erschaffen. Jeder moderne Maler hat das vollkommene Recht, diese Sprache von A bis Z zu erfinden.

Pablo Picasso

Der Erfolg ist mir gar nicht so wichtig, da ich in meiner Inspiration immer neue Motive und Projekte entdecke und umsetzte.

Da ich festgestellt habe, das meine Bilder über die letzten Jahrzehnte die Menschen immer wieder ansprechen, möchte ich meine Werke nun etwas mehr der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spaß mit den Bildern.

S.C. Kästner